Meine Teilnahme am Vorlesewettbewerb in Bad Salzuflen

( geschrieben von Vanessa Rügge aus der 6a – Siegerin des Vorlesewettbewerbs der Gemeinschaftsschule Kalletal)

 

Ich bin mit meinen Eltern und meiner Schwester schon sehr  früh in Bad Salzuflen gewesen, deshalb mussten wir vor der Bibliothek warten. Ich nutze die Zeit und machte mir nochmal Gedanken darüber, wie ich mich vorstellen sollte. Dann durften wir in die Bibliothek eintreten und ich war erstaunt, wie groß sie war. Nun stellten sich die Vorleser und Vorleserinnen nacheinander vor und ich war sehr aufgeregt. Ich zog meine Jacke aus und setze mich in die Ecke für die Vorleser. Dann ging es auch schon los und ich war froh, dass Frau Ziegler nun auch da war.

Die Jury wurde vorgestellt und dann wurden wir nacheinander zum Vorlesen aufgerufen. Vorgelesen wurde z.B. aus den Büchern „Die wilden Fußballkerle“ oder „Die wilden Hühner“. Dann war ich dran und ich hatte Angst, weil die anderen wirklich gut waren. Ich versuchte meine Angst herunter zu schlucken und stellte mein Buch „Bis/s zum Morgengrauen“ vor. Das war geschafft. Nun musste ich meinen geübten Text vorlesen. Außerdem lasen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einen ungeübten Text vor. Als ich fertig war und ich mich wieder setzte, zeigte mit Frau Ziegler auch schon den hohen Daumen. Ich war erleichtert, als ich fertig war. Nach mir kamen noch zwei Mädchen und dann gab es eine kleine Pause. In der Pause besprach die Jury die Leseergebnisse und die Vorleser und Vorleserinnen durften sich Snacks und Getränke nehmen, die für sie bereit gestellt waren. Ich schlürte in der Zwischenzeit mit meiner Schwester noch ein bisschen durch die Bibliothek.

Dann war es soweit. Die Jury hatte sich entschieden. Ich war sehr aufgeregt. Auch die Eltern, Verwandten und Lehrer waren gespannt. Als die Jury das Ergebnis vorlas, war mir klar, dass ich nicht gewonnen habe. Aber das fand ich nicht schlimm, denn es war schon ein großer Schritt, so weit wie ich zu kommen. Dann bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde und das Buch „Knietzsche und das Taschenorakel“ als Teilnahmegeschenk. Die Gewinnerin bekam noch ein zweites Buch und darf in Paderborn am nächsten Vorlesewettbewerb teilnehmen.

Bildergebnis für vorlesewettbewerb 2017

Donnerstag, 7./8.Stunde:

Auf dem Stundenplan steht VOLTIGIEREN. Das erscheint auf dem ersten Blick vielleicht ein wenig unrealistisch, ist aber in der Tat das „Unterrichtsfach“, mit dem sich einige Mädels aus dem Jahrgang 7 und 8 im Rahmen des Nachmittagsunterrichts beschäftigen werden. Dass das natürlich nicht im Klassenzimmer geht, versteht sich. Daher fahren diese Mädels jeden Donnerstag zum Windmühlenhof in Bavenhausen und werden dort von Dorothé Fiebig in die ersten Geheimnisse des Voltigierens eingeführt. Bevor die Mädels allerdings auf dem richtigen Pferd ihre Übungen trainieren können, werden die Bewegungsabläufe und die Techniken intensiv an einem Holzpferd geübt. Erst wenn das perfekt klappt, geht’s an das Training auf dem Voltigierpferd.

Da es für diese Art des Unterrichts keine Zensuren oder Klassenarbeiten gibt, ist es schwer zu demonstrieren, was die Schülerinnen im Laufe eines Schuljahres denn alles gelernt haben. Dank der tollen Idee und dem hohen Engagement von Frau Fiebig konnten aber in diesem Jahr die Leistungen, die sich im Übrigen durchaus sehen lassen konnten, im Rahmen des Sommerfests auf dem Windmühlenfest der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Auch wenn die Mädels bei den nachfolgenden Darbietungen der „Profis“ ehrfürchtig feststellten, dass sie noch am Anfang der Ausbildung stehen, mussten sie sich wahrlich nicht hinter ihren Leistungen verstecken.

Am Ende ihres Auftritts hörte man die interessierte Frage, ob es im nächsten Schuljahr – hoffentlich - wieder eine Voltigruppe geben wird. Dank der Kooperation zwischen dem Windmühlenhof und der Gemeinschaftsschule Kalletal wird dies sicherlich wieder ermöglicht werden können.

 

  

Lisa Junghärtchen, Mariella Reimer; Jessica Richtscheid, Zoe Schreyer, Michelle Vinogradov, Ruby Lanwermann, Chiara Schimanski und Lisa Schulte haben die Gemeinschaftsschule Kalletal am 20.Mai 2017 auf dem Sommerfest des Windmühlenfests in Bavenhausen würdig vertreten.

Am 11. Mai besuchte der WP Kurs „Arbeitslehre Technik“ die „Careè Werkstätten für Möbelbau GmbH & Co. KG“. Täglich führt uns der Weg an diesem Betrieb direkt nebenan vorbei. Doch was passiert dort eigentlich? „Irgendwas mit Holz“, soviel war klar. Aber das wollten wir genauer wissen. Und so begannen die Recherchen und es wurden vielfältige Fragen formuliert. Was genau wird dort gebaut? Wer sind die Kunden? Welche Hölzer sind für den Möbelbau geeignet? Wie viele Mitarbeiter hat der Betrieb eigentlich? Und kann man da wohl ein Praktikum machen? Vielleicht sogar eine Ausbildung? Die Antworten auf diese und noch viele Fragen mehr sollten wir bekommen.

Der Geschäftsführer Christoph Golla begrüßte die Jugendlichen und nahm sich viel Zeit, um allen eine ausführliche Führung durch den Betrieb zu ermöglichen. Alle Abteilungen durften wir ansehen. Besonders die Holzbearbeitungsmaschinen und das Holzlager beeindruckten die Schülerinnen und Schüler. Und nicht nur Möbel für Privatkunden werden bei „Careè“ gefertigt; auch Einbauten für Kreuzfahrtschiffe wurden bestaunt. Nach einer abschließenden Fragerunde bei netter Bewirtung verabschiedete uns Herr Golla. Für die Schülerinnen und Schüler geht die Arbeit noch weiter: Die Ergebnisse der Erkundung werden zusammengefasst, weitere Recherchen betrieben, Berichte geschrieben und  Powerpoint-Präsentationen gestaltet.

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